Ein mittelloser Bohemièn, der hofft mit einem klingenden Namen potentielle Geldgeber zu beeindrucken, steht im Mittelpunkt der Handlung. Er hat keine Skrupel, seinen geliehenen Adel an eine ihm unbekannte Dame weiter zu geben. Diese wiederum ist eine bekannte Sängerin, die sich mit ihrem vermögenden Liebhaber eine Auszeit nehmen möchte. Um den Wünschen dieses russischen Exzentrikers entgegen zu kommen, ist sie bereit den "Graf von Luxemburg" inkognito zu heiraten - und sich sofort wieder scheiden zu lassen. Durch Zufall treffen sich die sich unbekannten Eheleute wieder und verlieben sich ineinander. Die Verwicklungen werden bei einer Feier aufgedeckt, der düpierte Liebhaber besteht jedoch auf die Einhaltung der Verträge. Die unerwartete Ankunft seiner Ehefau läuft seinen Plänen entgegen und zwingt ihn zum Einlenken. Wohl oder übel finden beziehungsweise bleiben am Ende die rechtmässigen Paare zusammen.

 

Franz Lehár schrieb die Musik zu dieser spritzigen Operette in nur drei Wochen. Vor 100 Jahren wurde sie uraufgeführt und war sofort ein rauschender Erfolg. Die abwechslungsreiche Musik ist auch heute noch ein Garant für beste Unterhaltung. Der Text wurde hingegen mehrmals abgewandelt. Die Fassung des Theaters Biel Solothurn beruht auf einer Version von Michael Schottenberg (2005). Für die Inszenierung findet ein Leitungsteam wieder zusammen, das bereits in der vergangenen Spielzeit mit Offenbachs "La Périchole" für Furore sorgte: Moritz Caffier (Musikalische Leitung), Thomas Schulte-Michels (Inszenierung und Bühnenbild) sowie Tanja Liebermann (Kostüme).



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