«Tancredi» trat ab 1813 einen internationalen Siegeszug an, wurde aber zur Jahrhundertmitte von den Spielplänen verdrängt. Musikalisch begründete Rossini in diesem Werk einige Neuerungen, die später zu seinen «Markenzeichen» werden sollten.
Um sich gegen die Sarazenen behaupten zu können, versöhnen sich die Parteien Syrakus. Amenaide soll den einstigen Gegner Orbazzano heiraten. Sie liebt jedoch Tancredi. In einer Reihe von Missverständnissen kommt es soweit, dass über Tancredi die Todesstrafe verhängt, und Amenaide als Verräterin betrachtet wird. Zu ihrer Hinrichtung erscheint unerkannt Tancredi, der sie in einem Gottesgericht vor dem Tod rettet. Da er allerdings nicht von ihrer Schuldlosigkeit überzeugt ist, zieht er in den Kampf gegen die Sarazenen. Auf dem Schlachtfeld erfährt er, ausgerechnet von seinem sterbenden Feind, von der Unschuld Amenaides.
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