Auf den ersten Blick scheint es kurios, zwei Einakter von einem Tschechen und dem Sohn einer Baskin zu verbinden. Gemein haben diese Komponisten, dass sie sehr lange in Paris lebten. Und das Flair dieser Stadt ist es, welches sich in den beiden Werken widerspiegelt: «Alexandre bis» ist eine witzige Karikatur des Stils der Jahrhundertwende. Ravel hingegen spielt auf die unglaublichen Verwicklungen der Opéra comique an.Im Mittelpunkt der beiden Einakter stehen zwei Frauen, die ihrer Ehemänner überdrüssig geworden sind. An Verehrern mangelt es ihnen nicht. Doch einerseits hält sie die Moral zunächst zurück, den Gatten zu betrügen, andererseits ist es gar nicht so einfach, dies unbemerkt zu tun. In «Alexandre bis» stachelt der verkleidete Ehemann seine Frau selbst dazu an. In «L’Heure espagnole» ist es eher die Vielzahl an Männern, die das Leben kompliziert macht.
In Kooperation mit
Opera Competition and Festival with Mezzo Television
Mit Unterstützung von Pro Helvetia
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